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Entschuldigung, bitte was? Es gibt eine Spendenseite für NotreDame? Geht’s noch?
Was ist mit all den anderen (wirklichen!) Katastrophen, wo Menschen und/oder ihr Eigentum zu Schaden kamen, die nicht von irgendnem Regierungsfonds aufgefangen werden konnten?
Gibt es auf der Welt nicht wichtigere Projekte?

zumal da noch die frage der Versicherung ansteht und schon 700 Millionen an Spendengeldern zugesagt wurden.

@Kassiopeia @Huggenknubbel :apache: @Anya @Strubbl 🐧 Obwohl ich mit dir einig gehe bzgl. wichtigeren Projekte...
- Notre Dame gehört nicht der Kirche (wie ich auch erst dachte), sondern dem Staat
- Versicherung gibt es daher keine

https://www.handelsblatt.com/politik/international/brand-der-pariser-kathedrale-das-notre-dame-feuerdrama-laesst-die-franzosen-enger-zusammenruecken/24225444.html
[...Bleibt die Frage der Kosten. Nicht die Kirche, sondern der Zentralstaat ist Eigentümer der Kathedralen. Eine Versicherung springt für die Folgekosten des Brandes nicht ein: „Der Staat ist seine eigene Versicherung, eine private Versicherung hat er nicht“, klärt eine Mitarbeiterin des Kulturministeriums auf. ...]

wem das Ding gehört ist mir prinzipiell ja eigentlich egal. Kriegt der Staat nicht genug Geld geschenkt? 😉

Ja, es ist schade, dass sowas passiert ist; es ist gut, dass niemand verletzt und sonst nichts weiter zerstört wurde, aber: warum wird versucht, über mediale Aufmerksamkeit so viel Mitgefühl für ein Wahrzeichen aus Holz und Stein zu generieren? Das finde ich so zynisch daran...

@Kassiopeia Der Post bezog sich auf die Vorposts bzgl. Versicherung und (auch meiner) Annahme, dass die katholische Kirche Eigentümerin von Notre Dame sei. ;)
Der französische Staat hat zwar kaum "genug" Geld (hat ja kaum ein Staat), aber kann Milliarden von Euros z.B. ins Militär stecken. Und da bin ich auch der Meinung, da sollten ein paar hundert Millionen für anderes über sein. Z.B. Flüchtlingshilfe, soziale Brennpunkte etc. und ja, ggf. auch für den Wiederaufbau/Reparatur von Kulturdenkmälern.

bezüglich der Versicherung: wenn die schuldfrage geklärt ist, müsste ja eigentlich die, des verursachers einspringen sofern es ein Unfall war. @Nasenspray @kassiopeia @Strubbl

Es geht hier eben nicht um selbstlose Wohltätigkeit, sondern um Prestige.
Finde es gerade auch ziemlich zum K...

Egal welches Projekt, es wird immer wichtigere Projekte geben. Das kommt immer auf die Perspektive, der Nähe, der Verbundenheit und der Aufmerksamkeit(-sspanne) der Menschen an. Man muss sich ja nicht beteiligen und kann sich in vollem Umfang den "wichtigeren" Projekten zuwenden ;)
This entry was edited (4 months ago)

da hast du recht. Ich wollte nur mal mein Unverständnis darüber zum Ausdruck bringen, dass das gerade Thema Nr. 1 in den Medien ist und ich es scheinheilig finde, dafür so viel Mitgefühl generieren zu wollen.

Achja, die Medien .. das sind auch nur Menschen, ähnlich irgendwelchen zufälligen Nachbarn, mit irgendwelchen "wichtigen" Themen. ;)
This entry was edited (4 months ago)

sie sollten es besser wissen und können. Aber gut, dass der Journalismus den Bach hinunter gegangen ist, ist ja eigentlich nichts Neues...

Ich finde nicht, dass "Der" Journalismus den Bach runtergegangen ist. Es gibt immer noch hervorragende Journalisten. Vielmehr hat sich guter Journalismus wegbewegt von bekannten Plattformen. Ob das verbreitetet Zeitungen, TV, Radio oder Internetseiten sind, ist egal. Man muss die Guten suchen (und natürlich wie immer ständig prüfen). Zum Glück gibt es aber immer wieder Hinweise, wie ich finde z.B.

https://www.nachdenkseiten.de/
https://www.hintergrund.de/
https://www.blaetter.de/
https://www.infosperber.ch/
https://www.ipg-journal.de/
https://diefreiheitsliebe.de/
https://www.heise.de/tp/

und noch viele mehr mit spezielleren Themen, die ich in meinem RSS Reader habe ;)

ich meine aber genau die Formate, die man nicht mühsam suchen muss. Ich habe nichts gegen selber denken, das sollte jeder tun. Aber die Formate, die eben „alle“ leicht erreichen können und auch sollen, werten an stellen, wo sie es nicht sollten. Davor kann man sich schlecht schützen. Von daher bleibe ich für mich bei der Einschätzung, dass der Journalismus den Bach runter gegangen ist. Von einigen wenigen Ausnahmen vielleicht abgesehen.

Da bin ich völlig deiner Meinung.
Ich hätte jetzt nur noch Verschwörungszeugs zu bieten, von wegen Machtkonzentration und effektivere Manipulation. Also Absicht dass der Journalismus den Bach runter geht. Es fällt mir immer schwerer, das als Grund abzulehnen.

Von manchen Formaten halte ich mich grundsätzlich fern, auch wenn die mal einen guten Artikel zwischendurch haben wie z.B. der Spiegel. Ganz übles Ding. Hat nur eine andere Aufmachung und etwas mehr Text als die B!LD, ist aber genauso verdummend und hochmanipulativ. Ist ein schwieriges Thema und wird es sicherlich noch eine lange Weile bleiben.

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